Mittwoch, 2. September 2015

{Kochen & Backen} Selbstgemachter Apfelsaft

Apfelsaft selbst machen ist gar nicht so schwierig. Und wenn man vorher noch die Äpfel selbst pflückt, macht es noch viel mehr Spaß.

Wir haben das Glück, dass auf dem Spielplatz in unserer Ecke viele Apfelbäume stehen. Zum Teil sehr alte, die noch aus der Zeit stammen, als hier Obstwiesen waren. Und diese Äpfel schmecken wirklich lecker. Also ziehen wir jedes Jahr im Herbst los und holen uns dort eine große Tasche voll Äpfel. 

Falls jemand Bedenken hat: Das ist erlaubt. Die Früchte von Bäumen oder Sträuchern, die auf öffentlichem Grund stehen, darf man ernten. Wer mehr dazu wissen möchte, kann auf der Seite www.mundraub.org nachlesen, was erlaubt ist und was nicht und auch nachschauen, wo in der Nähe "öffentliche" Früchte zu finden sind. So sammeln wir z.B. auch jedes Jahr Walnüsse, die praktischweise gleich hinter unserem Grundstück wachsen und Esskastanien.

Aber ich wollte ja über Apfelsaft schreiben... Schon das Pflücken der Äpfel macht uns viel Spaß und es entsteht immer ein kleiner Wettweberb, wer die meisten Äpfel hat.

Wenn wir dann zuhause sind, waschen wir die Äpfel kurz ab und zerteilen sie dann grob in große Stücke, dabei faulige und wurmstichige Stellen großzügig abschneiden. Da wir (noch) keinen Entsafter haben, kommen sie dann in einen großen Topf, der dann mit Wasser aufgefüllt wird. Die Äpfel werden dann ca. 15 Min. gedünstet bevor der Saft durch ein Tuch abgeseit wird.


Den naturtrüben Saft muss man dann noch einmal auf ca. 80 Grad erhitzen. Dadurch bleiben die Inhaltsstoffe der Äpfel weitgehend erhalten, und der Saft ist auch ohne Konservierungsmittel haltbar. Eine genaue Beschreibung mit Mengenangaben findet Ihr übrigens hier *klick*. So haben wir leckeren Apfelsaft ganz ohne Zuckerzusatz. Und weil der Sanneblume-Sohn beim Saft machen mithilft, trinkt er ihn anschließend auch.


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