Mittwoch, 15. Juni 2016

{Unterwegs} Die Swarowski-Kristallwelten

Ich bin kein "richtiges" Mädchen: Rosa und Glitzer und Bling Bling sind so gar nicht mein Ding. Auch in Sachen Schmuck bin ich sehr genügsam. Herr Sanneblume meinte einmal (etwas resigniert, wie mir schien): "Andere Frauen bleiben vor dem Schmuckgeschäft stehen. Meine vor dem Computerladen." 'Tschuldigung! So bin ich halt... Wenn schon Schmuck, dann sollte er eher schlicht sein. Und Swarowski-Kitsch geht gar nicht. Also eigentlich. Denn jetzt kommt das große "ABER":

Das sind die Swaroski-Kristallwelten. Das ist kein Kitsch, das ist Kunst. Wirklich! Die sollte man un-be-dingt einmal gesehen haben. Wir waren sogar schon zum zweiten Mal dort. Und wieder richtig begeistert, denn der Park wurde vergrößert und hat einige neue Attraktionen zu bieten.

Allein der wasserspeiende Kopf des Riesen ist schon wunderschön anzusehen. Unter dem Kopf des Riesen ist dann der Eingang in die Kristallwelten, wo einen funkelnde Kristalle einzigartig in Szene gesetzt werden. Fast schon überladene, barock anmuntende Aufbauten genauso wie schlichte, aber dennoch beeindruckende Kunstwerke. Und immer wieder Klang- und Lichteffekte, die einen in den Bann ziehen.



Und auch die Außenanlagen: Neu sind z.B. die über spiegelndem Wasser hängenden Kristallwolken. Man hat tatsächlich das Gefühl, die vielen Kristalle sind dicke Regentropfen, die jeden Moment aus den Wolken fallen. Und bei Sonnenschein glitzern sie in allen Farben des Regenbogens. Um die 800.000 (!) Kristalle sind darin verbaut. Schaut Euch unbedingt das Video *klick* dazu an!

Für Familien ein Muss sind außerdem das Labyrinth und der Spielturm: Auf vier Ebenen können die Kinder hier spielen und toben. Diese vier Ebenen sind u.a. über ein Kletternetz verbunden, das insgesamt 14 m hoch ist. Der Sanneblume-Sohn jedenfalls war begeistert und ist wie ein kleines Äffchen darin herumgeklettert.



Ach ja, noch eine Empfehlung zum Schluss: Wenn es sich machen lässt, besucht die Kristallwelten außerhalb der Ferienzeit. Dann nämlich hat man genug Platz und Ruhe, sich alles anzuschauen. Und plant auf jeden Fall einen ganzen Tag ein. Es wird bestimmt nicht langweilig. Versprochen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen