Dienstag, 12. Juli 2016

{Unterwegs} Unterkunft in Südtirol gesucht? Bitte schön...

Ich habe Euch ja noch eine Post zu unserer Unterkunft in Südtirol versprochen. Und das, obwohl ich überlegt habe, ob ich den Tip nicht lieber ganz egoistisch für mich behalten soll... ;o) Nein, natürlich zeige ich gerne wo wir waren und gleich vorneweg: Ich kann den Hof uneingeschränkt empfehlen. Aber welchen Hof denn nun?

Es handelt sich um den Ronacher Hof, ein wunderschöner Bauernhof in einem 800 Jahre altem Haus mit unglaublich netten Gastgebern. Ich weiß gar nicht wo, ich anfangen soll. Vielleicht am besten mit unserem ersten Eindruck:

Noch immer gefangen von der Schönheit des Pragser Wildsees, an dem wir auf der Anreise halt gemacht hatten (naja, eigentlich haben wir einen beträchtlichen Umweg in Kauf genommen. Hat sich aber gelohnt.), ging es von Bozen aus geht es erstmal immer den Berg hoch bis nach Klobenstein und dann durch den Ort hindurch. Nicht weit hinter Klobenstein geht es dann ein wenig von der Hauptverkehrsstraße ab, bis man dann zu dem sehr idyllisch und ruhig gelegenen Bauerhof kommt. Glückliche Kühe auf der Weide, ein Bilderbuch-Ziegenbock mit seiner Herde, glückliche Hühner... Schon die Anfahrt entführt einen in eine Märchenwelt.

Landschaftlich wunderschön gelegen. Und obwohl der Hof so schön ruhig liegt, ist man doch zentral für viele Unternehmungen und Wanderungen (z.B. zu den Erdpyramiden) untergebracht. In Klobenstein selbst fährt die berühmte Rittner Bahn ab und mit der Seilbahn ist man in null komme nix mitten in Bozen. Das Schöne daran: Mit der Seilbahn entkommt man der drückenden Schwüle in Bozen auch ganz schnell wieder und schwebt in malerischer Kulisse in die Kühle der Berge.

Der Ronacher Hof ist mit viel Leidenschaft und Liebe dekoriert und man kann gar nicht anders als sich einfach nur wohlfühlen. Alles strahlt Herzlichkeit und ein positives Lebensgefühl aus. Unsere Ferienwohnung (eine von zweien) war mit viel Holz sehr urig und gemütlich. Ein Glas selbstgemachte (und leckere) Marmelade und ein hübscher, selbst gepflückter Blumenstrauß waren leibevoll auf dem Tisch arrangiert. Hier ist man gern gesehen und nicht einfach einer von vielen anonymen Hotelgästen.


Die Gastgeber Irmi und Peter genauso wie die Familie ihres Sohnes, die auch auf dem Hof lebt, sind sehr herzlich und lassen ihre Gäste gerne am Hofleben teilhaben. Sogar der eher zurückhaltende Sanneblume-Sohn war sofort begeistert und hatte keinerlei Berührungsängste. Morgens hat er uns frische Eier aus dem Hühnerstall geholt, abends durfte er beim Melken helfen und zwischendurch auch schon mal mit den Hof fegen. Ganz im Gegenteil zu seinen faulen Eltern... *hüstel* Wir haben es genossen, dass das Kind, kaum auf dem Hof angekommen, schnell in irgendeiner Scheune oder einem Stall verschwand.

Ach, was soll ich sagen, es war einfach super da und bei der Abreise hat das Blumenkind ein paar Tränchen vergossen, weil es ihm so gut gefallen hat. Wenn wir nicht in der Umgebung unterwegs waren, haben wir mit Irmi Brötchen und Brot gebacken und hatten täglich frische Eier und frische Milch vom Hof. Es war einfach traumhaft und am liebsten würde ich sofort wieder hinfahren. Auch weil ich noch lange nicht genug vom Hof der schönen Umgebung hatte. Geht nur leider nicht. Aber vielleicht hat ja einer von Euch Lust, dort Ferien zu machen?






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