Samstag, 15. Dezember 2018

{Rezept} Lasagne (12 SP)

Ich bin mir sicher, dass ich hier schon einmal erwähnt habe, dass ich Nudeln sehr gerne mag, oder??? Das ist ja auch der Grund, warum ich bei "Alle lieben Pasta" von tastesheriff mitmache. Wenn ich schon sonst nix poste im Moment...

Also, so leid es mir tut: Hier kommt noch ein Nudelrezept.

Lasagne
(für 1 große Auflaufform à 4 Portionen zu je 12 SP)

500 g Hackfleisch aus magerem Fleisch
Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Möhren
100 g Knollensellerie
60 g Tomatenmark
1 Dose geschälte Tomaten
1/2 l weiße Grundsoße (nach diesem Rezept *klick*)
Lasagneplatten
50 g Reibekäse (für WWler natürlich fettreduziert)

Die Zwiebel, die Möhren und den Knollensellerie in kleine Würfel schneiden oder noch besser auf der Gemüsereibe fein reiben. Nun die Zwiebeln im Olivenöl glasig dünsten und dann das Hackfleisch hinzufügen und anbraten. Tomatenmark hinzugeben und verrühren. Alles mit den geschälten Tomaten auffüllen und die noch großen Tomatenstücke zerkleinern. Den Knoblauch reinpressen, salzen, pfeffern und alles ca. 1 Std. auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Wenn die Hackfleischsoße fertig ist, eine Auflaufform fetten und die Lasagne mit den Nudelplatten wie folgt schichten: Lasagneplatten - Fleischsoße - weiße Soße - Lasagneplatten - Fleischsoße - weiße Soße ... mit einer Schicht weiße Soße abschließen und den Käse drüberstreuen.

Jetzt in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen geben und ca. 30 Min. backen lassen.

Die Lasagne kann man problemlos nach dem Schichten (ja, mit den harten Nudeln) einfrieren. Ich bereite normalerweise mindestens 2 Lasagenen vor, von denen ich dann eine direkt einfriere. So habe ich was da, wenn es mal schnell gehen muss und ich komme nicht in Versuchung, etwas an der Pommesbude zu holen... Die gefrorene Lasagne kann man einfach in den vorgeheizten Backofen geben. Dadurch verlängert sich die Backzeit je nach Größe Eurer Auflaufform um ca. 10 - 20 Min.


Dienstag, 20. November 2018

{Alle lieben Pasta} Maultaschen mit Birnen (10 SP/Port.)

Ja, ich weiß: Es ist zur Zeit sehr ruhig hier und ich bin mal wieder nicht pünktlich zu "Alle lieben Pasta" von tastesheriff. Aber Gott sei Dank noch rechtzeitig genug, dass ich mich verlinken kann.

"Gefüllte Nudeln" war das Thema und ich habe es mir etwas einfacher gemacht, indem ich fertige Maultaschen verwendet habe. Aber die Kombination mit Speck, Rotkohl und Birnen macht dann trotzdem etwas besonderes aus diesem Gericht. Da sind auch die gekauften Maultaschen verzeihbar. Und schnell gemacht ist es so außerdem.

Und deshalb komme ich auch direkt zum Rezept:

Maultaschen mit Birnen
(für 2 Portionen à 10 SP)

6 Maultaschen light
1 Birne
1/4 Rotkohl (Weißkohl geht auch)
1 EL körniger Senf
1 EL Apfelessig
50 ml Cremefine 7 %
1 EL Honig
75 g magere Schinkenwürfel
1 Zwiebel
2 Frühlingszwiebeln

Als erste den Rotkohl in dünne Streifen schneiden und waschen. Dann die Birne waschen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Schinkenwürfel in einer kleinen Pfanne knusprig braten und die Maultaschen nach Packungsanleitung garen.

In einer Pfanne Öl erhitzen, Zwiebel, Kohl und Birne dazugeben und ca. 5 Minuten anbraten. Mit Cremefine ablöschen, weitere 3 Minuten köcheln lassen. Apfelessig, Honig und Senf einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Maultaschen abgießen und zusammen mit Birnen, Kohl und Honig-Sauce servieren. Mit Bacon und Frühlingszwiebeln toppen.

Freitag, 9. November 2018

{Backen} Elisen-Lebkuchen (2 SP/Stück)

Die Weihnachtszeit ist ja immer eine Herausforderung, wenn man abnehmen möchte. Und weil ich nicht immer gleich voll über meinem Punkte-Budget liegen möchte, wenn ich mal was Süßes esse, bin ich immer auf der Suche nach akzeptablen Alternativen. Und deshalb habe ich mein Lebkuchen-Rezept "verschlankt". Ich finde die Lebkuchen schmecken so immer noch lecker und ich kann mir mal einen oder zwei zum Nachmittags-Kaffee gönnen.

Übrigens, wenn man gar keine oder glutenfreie Backoblaten verwendet, ist das ganze Rezept glutenfrei.

Elisen-Lebkuchen
(für 60 Stück mit Ø 5 cm à 2 SP) 

5 Eier
400 g Sukrin Gold
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Haselnüsse
50 g gehackte Mandeln
50 g Zitronat
50 g Orangeat
1 - 2 TL Lebkuchengewürz (je nach Geschmack)
60 Backoblaten Ø 5 cm (ggf. glutenfrei)

Zitronat und Orangeat kleiner hacken. Eier und Zucker schaumig rühren, Lebkuchengewürz zufügen, Nüsse, Zitronat und Orangeat unterrühren. Den Teig nun 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Ofen auf 175 °C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Auf den Oblaten verteilen und auf der mittleren Schiene 20 - 25 Min. backen, bis sie schön gebräunt sind. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Wer mag, kann die abgekühlten Lebkuchen noch mit Schokoladenglasur und/oder Zuckerglasur bestreichen, dann aber noch die Punkte dafür berechnen. Ich persönlich mag sie sowieso am liebsten natur.

Ich forme meine Lebkuchen mit einer Lebkuchenglocke. Damit geht es wirklich super einfach und schnell, außerdem sind die Portionen immer gleich groß. Die Lebkuchenglocke kann man hier *klick* bestellen. Ich verwende für meine Lebkuchen außerdem selbst gemachtes Lebkuchengewürz (hier *klick*  findet Ihr das Rezept), man kann aber natürlich genauso gut gekauftes verwenden.

Montag, 15. Oktober 2018

{Alle lieben Pasta} Griechische Orzo mit Lamm (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Bei Pasta denke ich ja automatisch an Italien, aber da gibt es ja noch die griechischen Orzo, wobei ich jetzt nicht wirklich herausfinden konnte, ob diese spezielle Nudelart ursprünglich aus Griechenland oder Italien kommt, auf jeden Fall ist sie da wie dort bekannt und hierzulande nennt man sie eben oft "Griechische" Orzo.

Orzo sind kleine Nudeln, die vom Aussehen her an Reis erinnern und auch in Risotto-ähnlichen Gerichten zum Einsatz kommen. In meinem Fall sind sie aber "nur" eine ganz normale Pasta-Beilage zu lecker geschmortem Lamm. Leider hatte ich Probleme mit meiner Kamera, weshalb ich hier nur zwei nicht so berauschende Handy-Fotos zeigen kann. Lecker war es trotzdem. Und darf auch bei  "Alle lieben Pasta" von tastesheriff  mitmachen.

Griechische Orzo mit Lamm
(für 3 Portionen à 4 SP)

1 EL Olivenöl
500 g Lammfilet
1 große Zwiebel
1 TL Salz
1 1/2 TL Pfeffer
250 ml Wasser
3 große Tomaten oder die entsprechende Menge kleine
2 EL Tomatenmark

Als erstes die Zwiebel fein würfeln und das Lammfleisch in ca. daumengroße Stücke schneiden. Dann das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Lamm von allen Seiten gut anbraten und mit Saz und Pfeffer würzen. 

Die Zwiebelwürfel zufügen und glasig dünsten. Dann Wasser, Tomaten und Tomatenmark zufügen und gut verrühren, bis sich das Tomatenmark vollständig aufgelöst hat.

Auf kleine Hitze runterschalten und für 1 1/2 bis 2 Stunden köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Die Orzo (odere andere Nudeln) nach Packungsanleitung kochen und mit dem Lamm servieren.

Guten Appetit!

Samstag, 15. September 2018

{Alle lieben Pasta} Schnelle Carbonara (11 SP)

Kaum macht man ein wenig dies und das, schon ist es wieder Zeit für "Alle lieben Pasta" von tastesheriff. Irgendwie fliegt die Zeit grade so und ich schaffe es kaum, alles, was so ansteht zu erledigen... Ob das ein Zeichen dafür ist das ich alt werde? Ach, naja, was soll's! Wir werden ja schließlich alle nicht jünger!

Thema bei "Alle lieben Pasta" ist diesen Monat "Lieblingspasta" und das bei uns ist neben der "Geht ja wirklich immer"-Bolognese die superschnelle und superleckere 15-Minuten-Carbonara. Ich habe das Rezept auf dem Blog "Einfach mal einfach" entdeckt und konnte es ohne Änderungen übernehmen, denn obwohl Parmesan in der Sauce ist, bleibt sie punktetechnisch trotzdem im Rahmen. Was will man mehr?

Mit diesem Rezept wird die Carbonara wunderbar cremig und trotzdem geht alles wunderbar einfach und schnell.

Spaghetti Carbonara
(für 3 Portionen à 11 SP)

Zutaten
 
250 g Spaghetti
2 Eier
50 g Parmesan, gerieben
75 g rohe Schinkenwürfel
2 Zehen Knoblauch, geschält
½ EL getrocknete Petersilie oder 2 EL frische gehackte Petersilie (optional)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
 
Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

In der Zwischenzeit Eier verquirlen, Parmesan unterrühren und zur Seite stellen. Dann in einer Pfanne Schinkenwürfel auf mittlere Hitze anbraten. Knoblauch in die Pfanne pressen und etwa zwei Minuten mit andünsten.

Kurz vor Ende der Kochzeit ca. 125 ml Nudelwasser mit einer Tasse abschöpfen und unter ständigem Rühren langsam in die Ei-Parmesan-Mischung einrühren.

Nudeln abgießen und in den Topf zurückgeben. Unter Rühren (eine Gabel funktioniert gut) die Ei-Parmesan-Mischung und schließlich die Schinken-Knoblauch-Mischung dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (durch Schinken und Parmesan kaum nötig) und nach Wunsch mit Petersilie garnieren.

Lasst es Euch schmecken!


Dienstag, 28. August 2018

{Alle lieben Pasta} Thai Yellow Curry Noodle Sauce (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Nachdem es ja wieder mal einige Zeit sehr ruhig war hier und ich es auch leider nicht geschafft habe, wenigstens bei "Alle lieben Pasta" von Clara mitzumachen, ist genau das aber heute mein erneuter Einstieg. Gerade noch rechtzeitig, bevor der Monat zu Ende geht, habe ich es geschafft, dieses leckere Rezept zu kochen, so dass ich es noch bei Clara von tastesheriff verlinken kann.

Das Rezept habe ich auf Pinterest gefunden, allerdings habe ich es zum einen Weight Watchers-tauglich abgewandelt und zum anderen so verändert, dass man es auch ohne allzu exotische Zutaten kochen kann. Wobei das in meinem Fall heißt, ohne Kokosmilch (weil a) zu fett und b) in einer Dose ist immer zuviel) und ohne Lemongras (mag ich nicht so besonders, deshalb hab ich sowas auch nicht im Haus). Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel, Pul Biber und Koriander sowie frischen Ingwer hab ich dagegen immer da. Als Kokosmilch-Ersatz verwende ich Kokosmus von Alnatur, das ich einfach in normale 1,5 %ige Milch einrühre.

Thai Yellow Curry Noodle Sauce
(für 2 Portionen à 4 SP)

2 große Schalotten
6 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Zitronenschale
1 Tl Zitronensaft
1 TL Olivenöl
etwas Salz
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Pul Biber oder ersatzweise Chili
1/2 Bund Petersilie
10 g Kokosmus
100 ml Milch
400 g Hähnchenbrustfilet

Als erstes den Backofen auf 190 °C vorheizen.

Die Schalloten schälen und vierteln, den Knoblauch und den Ingwer schälen und alles auf ein Stück Alufolie geben. Mit dem Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz würzen. Die Alufolie zu einem Päckchen schließen und alles für 15 Minuten in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit die Hähnchenbrust in Stücke schneiden und eine Topf mit Wasser für die Nudeln aufsezten.

Das Alupäckchen aus dem Ofen holen und den Inhalt in ein hohes Gefäß geben. Alle Gewürze, die Petersilie, das Kokosmus und die Milch dazugeben und mit dem Pürierstab zu einer sämigen Soße pürieren.

Die Hähnchenbrust scharft anbraten, dann die Soße über die Hähnchenbrust geben und zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Nudeln fertig sind.

Guten Appetit!


Sonntag, 15. April 2018

{Alle lieben Pasta} Nudeln mit schlankem Pesto (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Heute ist der 15. und das heißt, es ist Zeit für das nächste Rezept für "Alle lieben Pasta" von Clara von tastesheriff. "Pesto" ist diesmal das Thema und ich habe zuerst überlegt, ob ich mal etwas ausgefallenes dazu posten soll. 

Aber dann dachte ich mir, dass das eigentlich gar nicht so gut zu meinem Blog passt, denn hier geht es ja u.a. ums abnehmen und ich möchte hier ganz besonders gehaltvolle Rezepte "verschlanken", so dass sie gut in's Programm passen und man nicht auf leckere Lieblingsessen verzichten muss. Alles soll auch so lecker schmecken, dass man nichts vermisst und dadurch gar keinen Bedarf hat, irgendwann wieder auf die Kalorienbomben umzusteigen.

Klassisches Pesto also. Aber kann man das denn kalorienärmer machen, ohne an Geschmack zu verlieren? Ja, kann man, auch wenn es natürlich kein Null-Punkte-Pesto wird. Einfach etwas weniger Käse und Öl, dafür etwas Gemüsebrühe dazu und fertig ist die Light-Version. Geschmacklich fällt das tatsächlich nicht ins Gewicht, wer es nicht weiß, dem fällt es gar nicht auf.

Und so habe ich es gemacht:

Pesto light
(für 4 Portionen à 4 SP)

60 g Parmesan
2 EL Pinienkerne (geröstet)
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Basilikum
1 EL Olivenöl
50 ml Gemüsebrühe

Alle Zutaten bis auf die Gemüsebrühe einen Becher geben und mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei eßlöffelweise Gemüsebrühe zugeben, bis eine schön cremige Konsistenz erreicht ist.

Und das war's auch schon. Fertig!

Übriggebliebenes Pesto friere ich übrigens in einem Eiswürfelbehälter portionsweise ein. So habe ich immer welches auf Vorrat, wenn ich  mal zu faul zum Kochen bin es mal schnell gehen muss.