Sonntag, 15. April 2018

{Alle lieben Pasta} Nudeln mit schlankem Pesto (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Heute ist der 15. und das heißt, es ist Zeit für das nächste Rezept für "Alle lieben Pasta" von Clara von tastesheriff. "Pesto" ist diesmal das Thema und ich habe zuerst überlegt, ob ich mal etwas ausgefallenes dazu posten soll. 

Aber dann dachte ich mir, dass das eigentlich gar nicht so gut zu meinem Blog passt, denn hier geht es ja u.a. ums abnehmen und ich möchte hier ganz besonders gehaltvolle Rezepte "verschlanken", so dass sie gut in's Programm passen und man nicht auf leckere Lieblingsessen verzichten muss. Alles soll auch so lecker schmecken, dass man nichts vermisst und dadurch gar keinen Bedarf hat, irgendwann wieder auf die Kalorienbomben umzusteigen.

Klassisches Pesto also. Aber kann man das denn kalorienärmer machen, ohne an Geschmack zu verlieren? Ja, kann man, auch wenn es natürlich kein Null-Punkte-Pesto wird. Einfach etwas weniger Käse und Öl, dafür etwas Gemüsebrühe dazu und fertig ist die Light-Version. Geschmacklich fällt das tatsächlich nicht ins Gewicht, wer es nicht weiß, dem fällt es gar nicht auf.

Und so habe ich es gemacht:

Pesto light
(für 4 Portionen à 4 SP)

60 g Parmesan
2 EL Pinienkerne (geröstet)
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Basilikum
1 EL Olivenöl
50 ml Gemüsebrühe

Alle Zutaten bis auf die Gemüsebrühe einen Becher geben und mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei eßlöffelweise Gemüsebrühe zugeben, bis eine schön cremige Konsistenz erreicht ist.

Und das war's auch schon. Fertig!

Übriggebliebenes Pesto friere ich übrigens in einem Eiswürfelbehälter portionsweise ein. So habe ich immer welches auf Vorrat, wenn ich  mal zu faul zum Kochen bin es mal schnell gehen muss.





Donnerstag, 15. März 2018

{Alle lieben Pasta} Meatball-Sauce zu Nudeln (3 SP)

Unter dem Motto "Alle lieben Pasta" sammelt Clara von tastesherriff jeden Monat am 15ten leckere Pastarezepte. Und mit zweimonatiger Verspätung habe ich es jetzt auch endlich mitbekommen! In Sachen Blogparties oder Instagram-Challanges bin ich echt ein Spätzünder. Dabei behauptet mein Mann immer, ich würde viel zu viel an Handy und PC hängen... Naja, anderes Thema! Heute geht es schließlich nicht um meine Kompetenzen im digitalen Bereich, sondern um die am Herd.

Dass ich Nudeln sehr gerne mag, habe ich bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt. Und es ist ja jetzt nicht so, dass es hier noch keine Pasta-Rezepte gibt. Aber bei "Alle lieben Pasta", also... da MUSS ich doch einfach mitmachen! Diesen Monat ist das Thema "Hack" und mein Beitrag dazu sind Spaghetti mit einer leckeren Meatball-Sauce. Man könnte auch einfach "Hackbällchen-Sauce" sagen, aber "Meatballs" kling doch viel weltmännischer, gell? "weltmännisch..., benutzt man das Wort heutzutage überaupt noch, oder bin ich da mal wieder hoffnungslos von gestern? Egal... ich schweife schon wieder ab! Zurück zur Pasta:

Ich habe also aus Hackfleisch (in diesem Fall selbst hergestelltes Geflügelhackfleisch* aus Hähnchenbrust, hier geht es ja auch um schlanke Ernährung) leckere kleine Hackbällchen gemacht und diese nach dem Anbraten in einer leckeren Sauce aus passierten Tomaten mit mediterranen Gewürzen gekocht. Grundlage für die Meatballs ist übrigens mein altbewährtes Rezept für Frikadellen, ich habe diese hier lediglich etwas mediterraner gewürzt. Zum Schluss noch mit etwas (fettreduziertem) Käse überbacken und fertig war eine richtig leckere Meatball-Pasta. Und nachdem diese sogar dem Sohnemann geschmeckt hat, darf sie in den Fundus für "Sachen, die das Kind auch isst" wandern.

* Wer fertiges Geflügelhackfleisch oder Hackfleisch von Rind/Schwein/Lamm verwendet, muss die Punkte dafür bitte entsprechend berechnen.

So, und hier kommt das Rezept:

Meatball-Pasta
(für 4 Portionen à 3 SP)

1 altbackenes Brötchen
100 ml lauwarme Milch 1,5 %
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
500 g Geflügelhackfleisch aus Hähnchenbrust
1 Ei
1 - 2 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Oregano
Rosmarin 
500 ml passierte Tomaten
100 ml Tomatensaft
70 g fettreduzierter Reibekäse

Vom Brötchen die Rinde abreiben. Dann das Brötchen würfeln und in der Milch einweichen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Öl die Zwiebeln und den Knoblauch andünsten.

Das Geflügelhackfleisch mit der Zwiebelmischung, Ei, Senf und dem eingeweichten Brötchen in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin würzen und gut vermischen. Aus der Masse kleine Frikadellen formen (ich mache das immer mit einem Eis-Portionierer) und in der Pfanne scharf anbraten. Die passierten Tomaten und den Tomatensaft zugeben und ebenfalls mit Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin würzen.

Den Deckel auf die Pfanne geben und 15 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In dieser Zeit gibt auch das Fleisch Geschmack an die Sauce ab. Nach 15 Min. mit dem Käse bestreuen, Deckel wieder auf die Pfanne geben und ca. 5 Min. weiter köcheln lassen, bis der Käse geschmolzen ist.

Dazu passen sehr gut Nudeln oder auch Reis. Hierfür bitte die Punkte extra berechnen.

Donnerstag, 1. März 2018

{RUMS} Gehäkelte Kosmetikpads

Seit einiger Zeit schon beschäfitige ich mich damit, Müll im allgemeinen und Plastikmüll im Besonderen zu reduzieren. Im Netz kann man sehr viele Anregungen dazu finden und ich werde Euch hier nach und nach auch über meinen Weg berichten. 

Mein erstes "Projekt" in Sachen Müllreduzierung waren diese gehäkelten Kosmetikpads, die man waschen und wieder verwenden kann. Die Wattepads, die ich bis dahin immer benutzt habe, sind zum einen in einer Plastikhülle verpackt und zum anderen eben selbst ein Einmal-Produkt, das Müll bedeutet. Also habe ich mir Wolle (aus 100 % Baumwolle) gekauft und mir diese Pads nach dieser Anleitung *klick* von smarticular gehäkelt.

Ich benutze die Pads jetzt schon seit einigen Wochen und bin sehr zufrieden damit. Sie sind nicht so schön weich wie die Wattepads, aber das stört mich nicht weiter. Alternativ könnte man sich natürlich Pads aus einem angenehm weichen Stoff nähen. Vielleicht probiere ich das auch noch aus.

Nach Benutzung wandern die Pads einfach in die Wäsche, wo sie nicht weiter ins Gewicht fallen, weil sie ja so klein sind. Sie können bei 60 Grad gewaschen werden und sie werden auch sauber. Da sie aus Baumwolle sind, könnte man sie sicher auch zur Kochwäsche geben.

Und falls sich jetzt jemand fragt, warum ich gerade die Nivea-Creme mit fotografiert habe: Naja, erstens passt sie farblich so gut zu meinen Pads 😉 und zweitens schminke ich meine Augen tatsächlich damit ab. Den Rest des Gesichts wasche ich ganz schlicht mit Seife und Wasser... und ob Ihr es glaubt oder nicht: es funktioniert! Man braucht gar keine ausgefalle Abschmink-Lotion, um sein Gesicht sauber zu bekommen...

Was benutzt Ihr denn so?

Verlinkt bei RUMS.

Mittwoch, 17. Januar 2018

{In eigener Sache} Aus Frau S wird Froilein Sanneblume

"Nanu, wo ist denn Frau S geblieben?" wird sich der eine oder andere fragen, der hier auf meinen Blog kommt.

Die Antwort ist: Frau S ist nach wie vor da. Aber da ich einfach nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen habe wie früher, ist es mir einfach zu aufwändig geworden zwei Blogs zu führen. Deshalb habe ich beschlossen, das Froilein Sanneblume (welches es by the way schon viel länger gibt als Frau S) und Frau S zusammenzuführen. Nach und nach werde ich alle Posts, die derzeit noch unter https://sanneblume.blogspot.de/ zu finden sind, in diesen Blog integrieren. 

So wird dieser Blog zukünftig etwas bunter und steht nicht mehr nur für meinen Weg abzunehmen, sondern einfach für alles, was ich gerne mache. Nähen, Plotten, DIY und Reisen werden hier Eingang finden und so wird dieser Blog viel mehr von mir erzählen.

Alle Postings zum Thema "Frau S nimmt ab" könnt Ihr über den Link mit dem "Frau S nimmt ab"-Logo in der linken Seitenleiste aufrufen. Und natürlich gibt es nach wie vor das Rezeptverzeichnis.

Ich freue ich schon darauf, bald wieder etwas mehr zu bloggen!

Mittwoch, 25. Oktober 2017

{Unterwegs} Im Senckenberg-Museum

Als wir letztens nach Franken gefahren sind, haben wir einen Zwischenstopp in Frankfurt im Senckenberg-Museum eingelegt. Kennt Ihr das Museum? Ja? Dann könnt Ihr bestimmt meine Begeisterung nachempfinden. 

Das Senckenberg-Museum ist ein naturkundliches Museum und einfach ein Traum. Es gibt dort soooo viel zu sehen, dass ein paar Stunden oder auch ein Tag eigentlich nicht ausreichen. 

Schon ganz am Anfang begeistern die riesigen Dinosaurier-Skelette, wobei ich beeindruckter war als mein Sohn, was man an folgendem Dialog gut erkennen kann:

"Boah, guck mal, Schatz, wie riesig diese Skelette sind!"
"Oooh, Mamaaaa, das sind ja auch DINOSAURIER!"

Ist ja klar, was rede ich auch so blödes Zeug!

Es gibt jede Menge zu sehen, das kann man unmöglich alles wiedergeben - Ihr müsst einfach selbst hinfahren.

Es gibt u.a. eine umfangreiche Sammlung an Steinen (oder muss das Gesteine heißen?), die zeigen, wie viele verschiedene Steinarten es eigentlich so gibt. Und die sehen teilweise sogar richtig schön aus:

Wir haben einen halb ausgegrabenen Schädel und versteinertes Holz gesehen:





Besonders beeindruckend fanden wir übrigens die nachgebaute alte Apotheke mit diversen eingelegten Tieren, Organen und Gehirnen. Und ja, ich gebe zu, das muss man mögen...

Interessant war auch eine Lupe, mit der man eine in einem Bernstein eingeschlossene Mücke ganz groß sehen konnte. Und man konnte das sogar fotografieren:

So in Bernstein eingeschlossen sind mir Mücken auch am liebsten.

Ja, und dann war da noch diese mumifizierte Katze, die uns auch irgendwie fasziniert hat:

Das ist nur ein winzig kleiner Einblick in das Senckenberg-Museum, der auch noch sehr stark individuell beeinflusst ist. Natürlich gibt es auch weniger morbide Ecken, als eingelegte Gehirne und mumifizierte Katzen. Man lernt viel über die Natur und über Tiere und alles ist in einem fantastischen Rahmen ausgestellt.

Schaut Euch einfach auf der Internetseite des Museums um, und wenn die Euch gefällt, dann fahrt ruhig hin. Es ist wirklich super da!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

{Rezept} Speckknödel-Suppe (6 SP)

Speckknödel-Suppe und Weight Watchers? Ja, das geht. Sogar ziemlich gut. Eigentlich muss man nur den Speck durch magere Schinkenwürfel ersetzen und schon hat man das Rezept "verschlankt", ohne dass es an Geschmack einbüßt.

In diesem Rezept kommt statt Brötchen Roggenmischbrot zum Einsatz, was das ganze noch etwas rustikaler macht. Es ist aber kein Problem, das Roggenmischbrot durch Brötchen zu ersetzen.

Und nach einer schönen Herbst- oder Winterwanderung schmeckt so eine Speckknödel-Suppe gleich nochmal so gut.

Speckknödel-Suppe
(für 6 Portionen à 6 SP)

300 g Roggenmischbrot
125 ml Milch 1,5 %, lauwarm
2 Zwiebeln
250 g Schinkenwürfel, mager
3 Eier
1 Bund Petersilie
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer 
Gemüsebrühe

Die Brotwürfel mit der lauwarmen Milch, den Eiern, Salz und Pfeffer vermischen und ziehen lassen.
 
Die Zwiebel würfeln und zusammen mit den Schinkenwürfeln und mit der gehackten Petersilie in einer Pfanne anschwitzen und dann unter die Knödelmasse mischen.
 
Einen EL Mehl zur besseren Bindung hinzugeben. Falls der Teig zu nass ist, noch etwas Semmelbrösel dazugeben. Kein Mehl mehr, sonst werden die Knödel zu hart. 
 
Die Masse eine halbe Stunde stehen lassen und anschließend 12 Knödel daraus formen. Am Besten geht das mit nassen Händen.
 
In einem weiten Topf Salzwasser zum kochen bringen und dann die Temperatur etwas zurückdrehen, so dass das Wasser nicht zu sehr sprudelt. Die Knödel in das Wasser legen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Danach ca. 3 Minuten richtig sprudelnd kochen lassen und anschließend vom Herd nehmen.

Die Knödel sind jetzt innen weich und fluffig und können in die Gemüsebrühe gegeben werden. 
 
Sie schmecken aber auch zusammen mit Sauerkraut sehr lecker. Außerdem kann man sie  auch super einfrieren.


Samstag, 14. Oktober 2017

{Rezept} Salbei-Hähnchen in Tomatensauce (0 SP)

Dieses Rezept fällt mal wieder in die Kategorie "super einfach", weil es echt nicht viel Arbeit macht. Trotzdem schmeckt es wirklich gut, der Salbei gibt hier einen schönen Geschmack. Auch mein Sohn mag dieses Rezept, weil die Salbei-Note dezent genug ist, dass es ihn nicht stört.

Dieses Gericht ist übrigens ein Sattmacher.

Salbei-Hähnchen in Tomatensauce
(für 4 Portionen à 0 SP)

600 g Hähnchenbrustfilet
500 g passierte Tomaten
3 - 4 Schalotten oder kleine Zwiebeln
6 große Blätter frischen Salbei
Salz
Pfeffer

Das Hähnchen in große Stücke schneiden, die Schalotten schälen und in Viertel schneiden. Jetzt die Hähnchenbrust in etwas Öl kräftig anbraten und mit den passierten Tomaten ablöschen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, die Zwiebel-Viertel und den Salbei dazugeben und auf kleiner Stufe 20 Minuten köcheln lassen.

Mit etwas frischem Salbei garniert servieren und schmecken lassen!

Dazu passen sehr gut Reis oder Nudeln.