Freitag, 9. November 2018

{Backen} Elisen-Lebkuchen (2 SP/Stück)

Die Weihnachtszeit ist ja immer eine Herausforderung, wenn man abnehmen möchte. Und weil ich nicht immer gleich voll über meinem Punkte-Budget liegen möchte, wenn ich mal was Süßes esse, bin ich immer auf der Suche nach akzeptablen Alternativen. Und deshalb habe ich mein Lebkuchen-Rezept "verschlankt". Ich finde die Lebkuchen schmecken so immer noch lecker und ich kann mir mal einen oder zwei zum Nachmittags-Kaffee gönnen.

Übrigens, wenn man gar keine oder glutenfreie Backoblaten verwendet, ist das ganze Rezept glutenfrei.

Elisen-Lebkuchen
(für 60 Stück mit Ø 5 cm à 2 SP) 

5 Eier
400 g Sukrin Gold
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Haselnüsse
50 g gehackte Mandeln
50 g Zitronat
50 g Orangeat
1 - 2 TL Lebkuchengewürz (je nach Geschmack)
60 Backoblaten Ø 5 cm (ggf. glutenfrei)

Zitronat und Orangeat kleiner hacken. Eier und Zucker schaumig rühren, Lebkuchengewürz zufügen, Nüsse, Zitronat und Orangeat unterrühren. Den Teig nun 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Ofen auf 175 °C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Auf den Oblaten verteilen und auf der mittleren Schiene 20 - 25 Min. backen, bis sie schön gebräunt sind. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Wer mag, kann die abgekühlten Lebkuchen noch mit Schokoladenglasur und/oder Zuckerglasur bestreichen, dann aber noch die Punkte dafür berechnen. Ich persönlich mag sie sowieso am liebsten natur.

Ich forme meine Lebkuchen mit einer Lebkuchenglocke. Damit geht es wirklich super einfach und schnell, außerdem sind die Portionen immer gleich groß. Die Lebkuchenglocke kann man hier *klick* bestellen. Ich verwende für meine Lebkuchen außerdem selbst gemachtes Lebkuchengewürz (hier *klick*  findet Ihr das Rezept), man kann aber natürlich genauso gut gekauftes verwenden.

Montag, 15. Oktober 2018

{Alle lieben Pasta} Griechische Orzo mit Lamm (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Bei Pasta denke ich ja automatisch an Italien, aber da gibt es ja noch die griechischen Orzo, wobei ich jetzt nicht wirklich herausfinden konnte, ob diese spezielle Nudelart ursprünglich aus Griechenland oder Italien kommt, auf jeden Fall ist sie da wie dort bekannt und hierzulande nennt man sie eben oft "Griechische" Orzo.

Orzo sind kleine Nudeln, die vom Aussehen her an Reis erinnern und auch in Risotto-ähnlichen Gerichten zum Einsatz kommen. In meinem Fall sind sie aber "nur" eine ganz normale Pasta-Beilage zu lecker geschmortem Lamm. Leider hatte ich Probleme mit meiner Kamera, weshalb ich hier nur zwei nicht so berauschende Handy-Fotos zeigen kann. Lecker war es trotzdem. Und darf auch bei  "Alle lieben Pasta" von tastesheriff  mitmachen.

Griechische Orzo mit Lamm
(für 3 Portionen à 4 SP)

1 EL Olivenöl
500 g Lammfilet
1 große Zwiebel
1 TL Salz
1 1/2 TL Pfeffer
250 ml Wasser
3 große Tomaten oder die entsprechende Menge kleine
2 EL Tomatenmark

Als erstes die Zwiebel fein würfeln und das Lammfleisch in ca. daumengroße Stücke schneiden. Dann das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Lamm von allen Seiten gut anbraten und mit Saz und Pfeffer würzen. 

Die Zwiebelwürfel zufügen und glasig dünsten. Dann Wasser, Tomaten und Tomatenmark zufügen und gut verrühren, bis sich das Tomatenmark vollständig aufgelöst hat.

Auf kleine Hitze runterschalten und für 1 1/2 bis 2 Stunden köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Die Orzo (odere andere Nudeln) nach Packungsanleitung kochen und mit dem Lamm servieren.

Guten Appetit!

Samstag, 15. September 2018

{Alle lieben Pasta} Schnelle Carbonara (11 SP)

Kaum macht man ein wenig dies und das, schon ist es wieder Zeit für "Alle lieben Pasta" von tastesheriff. Irgendwie fliegt die Zeit grade so und ich schaffe es kaum, alles, was so ansteht zu erledigen... Ob das ein Zeichen dafür ist das ich alt werde? Ach, naja, was soll's! Wir werden ja schließlich alle nicht jünger!

Thema bei "Alle lieben Pasta" ist diesen Monat "Lieblingspasta" und das bei uns ist neben der "Geht ja wirklich immer"-Bolognese die superschnelle und superleckere 15-Minuten-Carbonara. Ich habe das Rezept auf dem Blog "Einfach mal einfach" entdeckt und konnte es ohne Änderungen übernehmen, denn obwohl Parmesan in der Sauce ist, bleibt sie punktetechnisch trotzdem im Rahmen. Was will man mehr?

Mit diesem Rezept wird die Carbonara wunderbar cremig und trotzdem geht alles wunderbar einfach und schnell.

Spaghetti Carbonara
(für 3 Portionen à 11 SP)

Zutaten
 
250 g Spaghetti
2 Eier
50 g Parmesan, gerieben
75 g rohe Schinkenwürfel
2 Zehen Knoblauch, geschält
½ EL getrocknete Petersilie oder 2 EL frische gehackte Petersilie (optional)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
 
Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

In der Zwischenzeit Eier verquirlen, Parmesan unterrühren und zur Seite stellen. Dann in einer Pfanne Schinkenwürfel auf mittlere Hitze anbraten. Knoblauch in die Pfanne pressen und etwa zwei Minuten mit andünsten.

Kurz vor Ende der Kochzeit ca. 125 ml Nudelwasser mit einer Tasse abschöpfen und unter ständigem Rühren langsam in die Ei-Parmesan-Mischung einrühren.

Nudeln abgießen und in den Topf zurückgeben. Unter Rühren (eine Gabel funktioniert gut) die Ei-Parmesan-Mischung und schließlich die Schinken-Knoblauch-Mischung dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (durch Schinken und Parmesan kaum nötig) und nach Wunsch mit Petersilie garnieren.

Lasst es Euch schmecken!


Dienstag, 28. August 2018

{Alle lieben Pasta} Thai Yellow Curry Noodle Sauce (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Nachdem es ja wieder mal einige Zeit sehr ruhig war hier und ich es auch leider nicht geschafft habe, wenigstens bei "Alle lieben Pasta" von Clara mitzumachen, ist genau das aber heute mein erneuter Einstieg. Gerade noch rechtzeitig, bevor der Monat zu Ende geht, habe ich es geschafft, dieses leckere Rezept zu kochen, so dass ich es noch bei Clara von tastesheriff verlinken kann.

Das Rezept habe ich auf Pinterest gefunden, allerdings habe ich es zum einen Weight Watchers-tauglich abgewandelt und zum anderen so verändert, dass man es auch ohne allzu exotische Zutaten kochen kann. Wobei das in meinem Fall heißt, ohne Kokosmilch (weil a) zu fett und b) in einer Dose ist immer zuviel) und ohne Lemongras (mag ich nicht so besonders, deshalb hab ich sowas auch nicht im Haus). Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel, Pul Biber und Koriander sowie frischen Ingwer hab ich dagegen immer da. Als Kokosmilch-Ersatz verwende ich Kokosmus von Alnatur, das ich einfach in normale 1,5 %ige Milch einrühre.

Thai Yellow Curry Noodle Sauce
(für 2 Portionen à 4 SP)

2 große Schalotten
6 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Zitronenschale
1 Tl Zitronensaft
1 TL Olivenöl
etwas Salz
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Pul Biber oder ersatzweise Chili
1/2 Bund Petersilie
10 g Kokosmus
100 ml Milch
400 g Hähnchenbrustfilet

Als erstes den Backofen auf 190 °C vorheizen.

Die Schalloten schälen und vierteln, den Knoblauch und den Ingwer schälen und alles auf ein Stück Alufolie geben. Mit dem Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz würzen. Die Alufolie zu einem Päckchen schließen und alles für 15 Minuten in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit die Hähnchenbrust in Stücke schneiden und eine Topf mit Wasser für die Nudeln aufsezten.

Das Alupäckchen aus dem Ofen holen und den Inhalt in ein hohes Gefäß geben. Alle Gewürze, die Petersilie, das Kokosmus und die Milch dazugeben und mit dem Pürierstab zu einer sämigen Soße pürieren.

Die Hähnchenbrust scharft anbraten, dann die Soße über die Hähnchenbrust geben und zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Nudeln fertig sind.

Guten Appetit!


Sonntag, 15. April 2018

{Alle lieben Pasta} Nudeln mit schlankem Pesto (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Heute ist der 15. und das heißt, es ist Zeit für das nächste Rezept für "Alle lieben Pasta" von Clara von tastesheriff. "Pesto" ist diesmal das Thema und ich habe zuerst überlegt, ob ich mal etwas ausgefallenes dazu posten soll. 

Aber dann dachte ich mir, dass das eigentlich gar nicht so gut zu meinem Blog passt, denn hier geht es ja u.a. ums abnehmen und ich möchte hier ganz besonders gehaltvolle Rezepte "verschlanken", so dass sie gut in's Programm passen und man nicht auf leckere Lieblingsessen verzichten muss. Alles soll auch so lecker schmecken, dass man nichts vermisst und dadurch gar keinen Bedarf hat, irgendwann wieder auf die Kalorienbomben umzusteigen.

Klassisches Pesto also. Aber kann man das denn kalorienärmer machen, ohne an Geschmack zu verlieren? Ja, kann man, auch wenn es natürlich kein Null-Punkte-Pesto wird. Einfach etwas weniger Käse und Öl, dafür etwas Gemüsebrühe dazu und fertig ist die Light-Version. Geschmacklich fällt das tatsächlich nicht ins Gewicht, wer es nicht weiß, dem fällt es gar nicht auf.

Und so habe ich es gemacht:

Pesto light
(für 4 Portionen à 4 SP)

60 g Parmesan
2 EL Pinienkerne (geröstet)
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Basilikum
1 EL Olivenöl
50 ml Gemüsebrühe

Alle Zutaten bis auf die Gemüsebrühe einen Becher geben und mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei eßlöffelweise Gemüsebrühe zugeben, bis eine schön cremige Konsistenz erreicht ist.

Und das war's auch schon. Fertig!

Übriggebliebenes Pesto friere ich übrigens in einem Eiswürfelbehälter portionsweise ein. So habe ich immer welches auf Vorrat, wenn ich  mal zu faul zum Kochen bin es mal schnell gehen muss.





Donnerstag, 15. März 2018

{Alle lieben Pasta} Meatball-Sauce zu Nudeln (3 SP)

Unter dem Motto "Alle lieben Pasta" sammelt Clara von tastesherriff jeden Monat am 15ten leckere Pastarezepte. Und mit zweimonatiger Verspätung habe ich es jetzt auch endlich mitbekommen! In Sachen Blogparties oder Instagram-Challanges bin ich echt ein Spätzünder. Dabei behauptet mein Mann immer, ich würde viel zu viel an Handy und PC hängen... Naja, anderes Thema! Heute geht es schließlich nicht um meine Kompetenzen im digitalen Bereich, sondern um die am Herd.

Dass ich Nudeln sehr gerne mag, habe ich bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt. Und es ist ja jetzt nicht so, dass es hier noch keine Pasta-Rezepte gibt. Aber bei "Alle lieben Pasta", also... da MUSS ich doch einfach mitmachen! Diesen Monat ist das Thema "Hack" und mein Beitrag dazu sind Spaghetti mit einer leckeren Meatball-Sauce. Man könnte auch einfach "Hackbällchen-Sauce" sagen, aber "Meatballs" kling doch viel weltmännischer, gell? "weltmännisch..., benutzt man das Wort heutzutage überaupt noch, oder bin ich da mal wieder hoffnungslos von gestern? Egal... ich schweife schon wieder ab! Zurück zur Pasta:

Ich habe also aus Hackfleisch (in diesem Fall selbst hergestelltes Geflügelhackfleisch* aus Hähnchenbrust, hier geht es ja auch um schlanke Ernährung) leckere kleine Hackbällchen gemacht und diese nach dem Anbraten in einer leckeren Sauce aus passierten Tomaten mit mediterranen Gewürzen gekocht. Grundlage für die Meatballs ist übrigens mein altbewährtes Rezept für Frikadellen, ich habe diese hier lediglich etwas mediterraner gewürzt. Zum Schluss noch mit etwas (fettreduziertem) Käse überbacken und fertig war eine richtig leckere Meatball-Pasta. Und nachdem diese sogar dem Sohnemann geschmeckt hat, darf sie in den Fundus für "Sachen, die das Kind auch isst" wandern.

* Wer fertiges Geflügelhackfleisch oder Hackfleisch von Rind/Schwein/Lamm verwendet, muss die Punkte dafür bitte entsprechend berechnen.

So, und hier kommt das Rezept:

Meatball-Pasta
(für 4 Portionen à 3 SP)

1 altbackenes Brötchen
100 ml lauwarme Milch 1,5 %
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
500 g Geflügelhackfleisch aus Hähnchenbrust
1 Ei
1 - 2 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Oregano
Rosmarin 
500 ml passierte Tomaten
100 ml Tomatensaft
70 g fettreduzierter Reibekäse

Vom Brötchen die Rinde abreiben. Dann das Brötchen würfeln und in der Milch einweichen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Öl die Zwiebeln und den Knoblauch andünsten.

Das Geflügelhackfleisch mit der Zwiebelmischung, Ei, Senf und dem eingeweichten Brötchen in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin würzen und gut vermischen. Aus der Masse kleine Frikadellen formen (ich mache das immer mit einem Eis-Portionierer) und in der Pfanne scharf anbraten. Die passierten Tomaten und den Tomatensaft zugeben und ebenfalls mit Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin würzen.

Den Deckel auf die Pfanne geben und 15 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In dieser Zeit gibt auch das Fleisch Geschmack an die Sauce ab. Nach 15 Min. mit dem Käse bestreuen, Deckel wieder auf die Pfanne geben und ca. 5 Min. weiter köcheln lassen, bis der Käse geschmolzen ist.

Dazu passen sehr gut Nudeln oder auch Reis. Hierfür bitte die Punkte extra berechnen.

Donnerstag, 1. März 2018

{Zero Waste} Gehäkelte Kosmetikpads

Seit einiger Zeit schon beschäfitige ich mich damit, Müll im allgemeinen und Plastikmüll im Besonderen zu reduzieren. Im Netz kann man sehr viele Anregungen dazu finden und ich werde Euch hier nach und nach auch über meinen Weg berichten. 

Mein erstes "Projekt" in Sachen Müllreduzierung waren diese gehäkelten Kosmetikpads, die man waschen und wieder verwenden kann. Die Wattepads, die ich bis dahin immer benutzt habe, sind zum einen in einer Plastikhülle verpackt und zum anderen eben selbst ein Einmal-Produkt, das Müll bedeutet. Also habe ich mir Wolle (aus 100 % Baumwolle) gekauft und mir diese Pads nach dieser Anleitung *klick* von smarticular gehäkelt.

Ich benutze die Pads jetzt schon seit einigen Wochen und bin sehr zufrieden damit. Sie sind nicht so schön weich wie die Wattepads, aber das stört mich nicht weiter. Alternativ könnte man sich natürlich Pads aus einem angenehm weichen Stoff nähen. Vielleicht probiere ich das auch noch aus.

Nach Benutzung wandern die Pads einfach in die Wäsche, wo sie nicht weiter ins Gewicht fallen, weil sie ja so klein sind. Sie können bei 60 Grad gewaschen werden und sie werden auch sauber. Da sie aus Baumwolle sind, könnte man sie sicher auch zur Kochwäsche geben.

Zusammen mit den einfach tollen, natürlichen Produkten von RINGANA (www.ethisch-kosmetisch.de), die entweder in Glas-Flakons oder in Bio-Kunststoff aus Zuckerrohr verpackt sind, bin ich im Bad schon mal einen ganzen Schritt weiter in Richtung Umweltschutz.

Was benutzt Ihr denn so?

Verlinkt bei RUMS.