Dienstag, 5. Februar 2019

{Süß} Kalorienarmer Schokoladen-Aufstrich

Da habe ich letztens gelesen, dass am 5. Februar der Welt-Nutella-Tag ist und dachte mir, das wäre doch die perfekte Gelegenheit, um ein Rezept für eine kalorienärmere Variante zu posten. Also habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Rezept gemacht. Ich habe viele Rezepte gefunden und viele ausprobiert.

Sehr vielversprechend erschien mir ein Rezept mit Haferflocken-Mehl und eingeweichten Datteln, aber erst haben sich die Datteln nicht pürieren lassen und dann schmeckte die Mischung trotzdem noch total bitter, auch nachdem ich mit Süßstoff nachgesüßt hatte. Also ab in die Tonne damit!

Versuch Nummer 2 war dann ein Schoko-Hummus aus pürierten Kichererbsen. Erst mit Kichererbsen aus der Dose, obwohl ich den Geruch total eklig fand. Und genauso hat es dann auch geschmeckt. So ist der nächste Versuch in der Tonne gelandet. Ich habe dann das ganze mit getrockneten Kichererbsen versucht, die ich vorher 12 Stunden in Wasser eingeweicht habe. Das Ergebnis war auch nicht besser als bei den Kichererbsen aus der Dose und ich weiß jetzt eines ganz sicher: Kichererbsen sind nichts für mich! Ich kann mich weder für den Geruch noch für den Geschmack begeistern.

Als letztes habe ich mich dann an einen Aufstrich auf Basis einer Avocado gemacht, obwohl ich den zuerst zurückgestellt habe, weil er mir zu punktelastig erschien. Aber was soll ich sagen: Er schmeckt mir super und 20 g davon haben deutlich weniger Punkte als 20 g Nutella. Somit war dieses Rezept für mich ein voller Erfolg und deshalb möchte ich es heute mit Euch teilen. 

Schoko-Avocado-Creme
(für 8 Portionen von ca. 15 g à 1 SP)

ca. 100 g Avocado-Fruchtfleisch
10 g Back-Kakao
10 g Honig

Alles zusammen in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Wem das nicht süß genug ist, der kann gerne noch nachsüßen. Entweder mit Süßstoff oder mehr Honig (dann aber die zusätzlichen Punkte berechnen).

Ihr seht also, die Creme ist ganz schnell gemacht und das beste daran: Man kann sie auch einfrieren. Ich gebe davon Teelöffel-große Häufchen auf einen Teller und stelle ihn ins Gefrierfach. Wenn die Portionen dann gefroren sind, gebe ich sie in eine Dose oder Tüte und kann mir so bei Bedarf immer eine entnehmen.

Dienstag, 29. Januar 2019

{Backen} Birnen-Schoko-Tarte



Letzten Sonntag war ja der "Tag des Schokoladenkuchens". Wenn das mal kein Grund ist, eben einen solchen zu backen, dann weiß ich auch nicht! Und so ist eine leckere Birnen-Schoko-Tarte entstanden, die aber mit 2 SP pro Stück gut ins WW-Programm passt.

Als Basis habe ich auf mein bewährtes Rezept für Rührkuchen zurückgegriffen, dass ich hier schon mal als Pflaumenkuchen gebloggt habe. Für mich ist das eines der wenigen kalorienarmen Kuchen-Rezepte, die akzeptabel sind. Ich habe nämlich mit Kuchen, die so ganz ohne Fett und Zucker gebacken werden, meistens so meine Probleme, weil da oft die Konstistenz so gummiartig ist. Und das mag ich nicht so gern. Bei diesem Rezept allerdings ist es noch im akzeptablen Bereich und auch Nicht-WWler essen diesen Kuchen und bemerken gar nicht, dass etwas anders ist.

Und so geht es:

Birnen-Schoko-Tarte 
(für eine 26er-Springform, ergibt 8 Stück à 3 SP oder 12 Stück à 2 SP)
2 Eigelb
4 Eiweiß
1 Prise Salz
100 Gramm Xucker light
Vanille-Aroma oder Vanille Extrakt
250 Gramm Magerquark
100 Gramm Mehl
40 g Speisestärke
1 Pck. Backpulver
1 EL Backkakao
1 WW Rich Toffee Bar (oder ein anderer Karamell-Nougat-Riegel, dann die Punkte anpassen)
1 bis 2 Birnen (je nach Größe)
Den Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Dann zuerst in einer Schüssel die vier Eiweiß steifschlagen und beiseite stellen. 
In einer weiteren Schüssel das Eigelb, den Xucker light und das Vanille-Aroma schaumig schlagen. Den Quark dazu geben und glatt rühren. 
Das Mehl mit der Speisestärke, dem Backkakao und dem Backpulver vermischen und mit der Eigelb-Mischung verrühren.
Jetzt den Karamell-Nougat-Riegel in kleine Stücke  hacken und zusammen mit dem Eiweiß auf niedrigster Stufe untermischen, nur so lange bis gerade alles verbunden ist, sonst geht zu viel Luft wieder raus.
Den Teig kurz ruhen lassen und in der Zwischenzeit eine Springform mit Backpapier auslegen und in der Zwischenzeit die Birnen in Spalten schneiden.
Nun den Teig in die vorbereitete Springform geben, glatt streichen und mit den Birnen belegen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca 30 Minuten backen.
Und dann: auskühlen lassen und genießen!

Samstag, 15. Dezember 2018

{Rezept} Lasagne

Ich bin mir sicher, dass ich hier schon einmal erwähnt habe, dass ich Nudeln sehr gerne mag, oder??? Das ist ja auch der Grund, warum ich bei "Alle lieben Pasta" von tastesheriff mitmache. Wenn ich schon sonst nix poste im Moment...

Also, so leid es mir tut: Hier kommt noch ein Nudelrezept.

Lasagne
(für 1 große Auflaufform à 4 Portionen zu je 12 SP)

500 g Hackfleisch aus magerem Fleisch
Olivenöl zum Anbraten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
100 g Möhren
100 g Knollensellerie
60 g Tomatenmark
1 Dose geschälte Tomaten
1/2 l weiße Grundsoße (nach diesem Rezept *klick*)
Lasagneplatten
50 g Reibekäse (für WWler natürlich fettreduziert)

Die Zwiebel, die Möhren und den Knollensellerie in kleine Würfel schneiden oder noch besser auf der Gemüsereibe fein reiben. Nun die Zwiebeln im Olivenöl glasig dünsten und dann das Hackfleisch hinzufügen und anbraten. Tomatenmark hinzugeben und verrühren. Alles mit den geschälten Tomaten auffüllen und die noch großen Tomatenstücke zerkleinern. Den Knoblauch reinpressen, salzen, pfeffern und alles ca. 1 Std. auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Wenn die Hackfleischsoße fertig ist, eine Auflaufform fetten und die Lasagne mit den Nudelplatten wie folgt schichten: Lasagneplatten - Fleischsoße - weiße Soße - Lasagneplatten - Fleischsoße - weiße Soße ... mit einer Schicht weiße Soße abschließen und den Käse drüberstreuen.

Jetzt in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen geben und ca. 30 Min. backen lassen.

Die Lasagne kann man problemlos nach dem Schichten (ja, mit den harten Nudeln) einfrieren. Ich bereite normalerweise mindestens 2 Lasagenen vor, von denen ich dann eine direkt einfriere. So habe ich was da, wenn es mal schnell gehen muss und ich komme nicht in Versuchung, etwas an der Pommesbude zu holen... Die gefrorene Lasagne kann man einfach in den vorgeheizten Backofen geben. Dadurch verlängert sich die Backzeit je nach Größe Eurer Auflaufform um ca. 10 - 20 Min.


Freitag, 9. November 2018

{Backen} Elisen-Lebkuchen

Die Weihnachtszeit ist ja immer eine Herausforderung, wenn man abnehmen möchte. Und weil ich nicht immer gleich voll über meinem Punkte-Budget liegen möchte, wenn ich mal was Süßes esse, bin ich immer auf der Suche nach akzeptablen Alternativen. Und deshalb habe ich mein Lebkuchen-Rezept "verschlankt". Ich finde die Lebkuchen schmecken so immer noch lecker und ich kann mir mal einen oder zwei zum Nachmittags-Kaffee gönnen.

Übrigens, wenn man gar keine oder glutenfreie Backoblaten verwendet, ist das ganze Rezept glutenfrei.

Elisen-Lebkuchen
(für 60 Stück mit Ø 5 cm à 2 SP) 

5 Eier
400 g Sukrin Gold
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
50 g gehackte Haselnüsse
50 g gehackte Mandeln
50 g Zitronat
50 g Orangeat
1 - 2 TL Lebkuchengewürz (je nach Geschmack)
60 Backoblaten Ø 5 cm (ggf. glutenfrei)

Zitronat und Orangeat kleiner hacken. Eier und Zucker schaumig rühren, Lebkuchengewürz zufügen, Nüsse, Zitronat und Orangeat unterrühren. Den Teig nun 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit den Ofen auf 175 °C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Auf den Oblaten verteilen und auf der mittleren Schiene 20 - 25 Min. backen, bis sie schön gebräunt sind. Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen.

Wer mag, kann die abgekühlten Lebkuchen noch mit Schokoladenglasur und/oder Zuckerglasur bestreichen, dann aber noch die Punkte dafür berechnen. Ich persönlich mag sie sowieso am liebsten natur.

Ich forme meine Lebkuchen mit einer Lebkuchenglocke. Damit geht es wirklich super einfach und schnell, außerdem sind die Portionen immer gleich groß. Die Lebkuchenglocke kann man hier *klick* bestellen. Ich verwende für meine Lebkuchen außerdem selbst gemachtes Lebkuchengewürz (hier *klick*  findet Ihr das Rezept), man kann aber natürlich genauso gut gekauftes verwenden.

Montag, 15. Oktober 2018

{Alle lieben Pasta} Griechische Orzo mit Lamm

Bei Pasta denke ich ja automatisch an Italien, aber da gibt es ja noch die griechischen Orzo, wobei ich jetzt nicht wirklich herausfinden konnte, ob diese spezielle Nudelart ursprünglich aus Griechenland oder Italien kommt, auf jeden Fall ist sie da wie dort bekannt und hierzulande nennt man sie eben oft "Griechische" Orzo.

Orzo sind kleine Nudeln, die vom Aussehen her an Reis erinnern und auch in Risotto-ähnlichen Gerichten zum Einsatz kommen. In meinem Fall sind sie aber "nur" eine ganz normale Pasta-Beilage zu lecker geschmortem Lamm. Leider hatte ich Probleme mit meiner Kamera, weshalb ich hier nur zwei nicht so berauschende Handy-Fotos zeigen kann. Lecker war es trotzdem. Und darf auch bei  "Alle lieben Pasta" von tastesheriff  mitmachen.

Griechische Orzo mit Lamm
(für 3 Portionen à 4 SP)

1 EL Olivenöl
500 g Lammfilet
1 große Zwiebel
1 TL Salz
1 1/2 TL Pfeffer
250 ml Wasser
3 große Tomaten oder die entsprechende Menge kleine
2 EL Tomatenmark

Als erstes die Zwiebel fein würfeln und das Lammfleisch in ca. daumengroße Stücke schneiden. Dann das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Lamm von allen Seiten gut anbraten und mit Saz und Pfeffer würzen. 

Die Zwiebelwürfel zufügen und glasig dünsten. Dann Wasser, Tomaten und Tomatenmark zufügen und gut verrühren, bis sich das Tomatenmark vollständig aufgelöst hat.

Auf kleine Hitze runterschalten und für 1 1/2 bis 2 Stunden köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

Die Orzo (odere andere Nudeln) nach Packungsanleitung kochen und mit dem Lamm servieren.

Guten Appetit!

Samstag, 15. September 2018

{Alle lieben Pasta} Schnelle Carbonara (11 SP)

Kaum macht man ein wenig dies und das, schon ist es wieder Zeit für "Alle lieben Pasta" von tastesheriff. Irgendwie fliegt die Zeit grade so und ich schaffe es kaum, alles, was so ansteht zu erledigen... Ob das ein Zeichen dafür ist das ich alt werde? Ach, naja, was soll's! Wir werden ja schließlich alle nicht jünger!

Thema bei "Alle lieben Pasta" ist diesen Monat "Lieblingspasta" und das bei uns ist neben der "Geht ja wirklich immer"-Bolognese die superschnelle und superleckere 15-Minuten-Carbonara. Ich habe das Rezept auf dem Blog "Einfach mal einfach" entdeckt und konnte es ohne Änderungen übernehmen, denn obwohl Parmesan in der Sauce ist, bleibt sie punktetechnisch trotzdem im Rahmen. Was will man mehr?

Mit diesem Rezept wird die Carbonara wunderbar cremig und trotzdem geht alles wunderbar einfach und schnell.

Spaghetti Carbonara
(für 3 Portionen à 11 SP)

Zutaten
 
250 g Spaghetti
2 Eier
50 g Parmesan, gerieben
75 g rohe Schinkenwürfel
2 Zehen Knoblauch, geschält
½ EL getrocknete Petersilie oder 2 EL frische gehackte Petersilie (optional)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
 
Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten.

In der Zwischenzeit Eier verquirlen, Parmesan unterrühren und zur Seite stellen. Dann in einer Pfanne Schinkenwürfel auf mittlere Hitze anbraten. Knoblauch in die Pfanne pressen und etwa zwei Minuten mit andünsten.

Kurz vor Ende der Kochzeit ca. 125 ml Nudelwasser mit einer Tasse abschöpfen und unter ständigem Rühren langsam in die Ei-Parmesan-Mischung einrühren.

Nudeln abgießen und in den Topf zurückgeben. Unter Rühren (eine Gabel funktioniert gut) die Ei-Parmesan-Mischung und schließlich die Schinken-Knoblauch-Mischung dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (durch Schinken und Parmesan kaum nötig) und nach Wunsch mit Petersilie garnieren.

Lasst es Euch schmecken!


Dienstag, 28. August 2018

{Alle lieben Pasta} Thai Yellow Curry Noodle Sauce (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Nachdem es ja wieder mal einige Zeit sehr ruhig war hier und ich es auch leider nicht geschafft habe, wenigstens bei "Alle lieben Pasta" von Clara mitzumachen, ist genau das aber heute mein erneuter Einstieg. Gerade noch rechtzeitig, bevor der Monat zu Ende geht, habe ich es geschafft, dieses leckere Rezept zu kochen, so dass ich es noch bei Clara von tastesheriff verlinken kann.

Das Rezept habe ich auf Pinterest gefunden, allerdings habe ich es zum einen Weight Watchers-tauglich abgewandelt und zum anderen so verändert, dass man es auch ohne allzu exotische Zutaten kochen kann. Wobei das in meinem Fall heißt, ohne Kokosmilch (weil a) zu fett und b) in einer Dose ist immer zuviel) und ohne Lemongras (mag ich nicht so besonders, deshalb hab ich sowas auch nicht im Haus). Gewürze wie Kurkuma, Kreuzkümmel, Pul Biber und Koriander sowie frischen Ingwer hab ich dagegen immer da. Als Kokosmilch-Ersatz verwende ich Kokosmus von Alnatur, das ich einfach in normale 1,5 %ige Milch einrühre.

Thai Yellow Curry Noodle Sauce
(für 2 Portionen à 4 SP)

2 große Schalotten
6 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Zitronenschale
1 Tl Zitronensaft
1 TL Olivenöl
etwas Salz
1 TL Koriander
1 TL Kurkuma
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL Pfeffer
1/2 TL Pul Biber oder ersatzweise Chili
1/2 Bund Petersilie
10 g Kokosmus
100 ml Milch
400 g Hähnchenbrustfilet

Als erstes den Backofen auf 190 °C vorheizen.

Die Schalloten schälen und vierteln, den Knoblauch und den Ingwer schälen und alles auf ein Stück Alufolie geben. Mit dem Olivenöl beträufeln und mit etwas Salz würzen. Die Alufolie zu einem Päckchen schließen und alles für 15 Minuten in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit die Hähnchenbrust in Stücke schneiden und eine Topf mit Wasser für die Nudeln aufsezten.

Das Alupäckchen aus dem Ofen holen und den Inhalt in ein hohes Gefäß geben. Alle Gewürze, die Petersilie, das Kokosmus und die Milch dazugeben und mit dem Pürierstab zu einer sämigen Soße pürieren.

Die Hähnchenbrust scharft anbraten, dann die Soße über die Hähnchenbrust geben und zugedeckt bei kleiner bis mittlerer Hitze zugedeckt köcheln lassen, bis die Nudeln fertig sind.

Guten Appetit!


Sonntag, 15. April 2018

{Alle lieben Pasta} Nudeln mit schlankem Pesto (4 SP/Port. ohne Nudeln)

Heute ist der 15. und das heißt, es ist Zeit für das nächste Rezept für "Alle lieben Pasta" von Clara von tastesheriff. "Pesto" ist diesmal das Thema und ich habe zuerst überlegt, ob ich mal etwas ausgefallenes dazu posten soll. 

Aber dann dachte ich mir, dass das eigentlich gar nicht so gut zu meinem Blog passt, denn hier geht es ja u.a. ums abnehmen und ich möchte hier ganz besonders gehaltvolle Rezepte "verschlanken", so dass sie gut in's Programm passen und man nicht auf leckere Lieblingsessen verzichten muss. Alles soll auch so lecker schmecken, dass man nichts vermisst und dadurch gar keinen Bedarf hat, irgendwann wieder auf die Kalorienbomben umzusteigen.

Klassisches Pesto also. Aber kann man das denn kalorienärmer machen, ohne an Geschmack zu verlieren? Ja, kann man, auch wenn es natürlich kein Null-Punkte-Pesto wird. Einfach etwas weniger Käse und Öl, dafür etwas Gemüsebrühe dazu und fertig ist die Light-Version. Geschmacklich fällt das tatsächlich nicht ins Gewicht, wer es nicht weiß, dem fällt es gar nicht auf.

Und so habe ich es gemacht:

Pesto light
(für 4 Portionen à 4 SP)

60 g Parmesan
2 EL Pinienkerne (geröstet)
1 Knoblauchzehe
1/2 Bund Basilikum
1 EL Olivenöl
50 ml Gemüsebrühe

Alle Zutaten bis auf die Gemüsebrühe einen Becher geben und mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei eßlöffelweise Gemüsebrühe zugeben, bis eine schön cremige Konsistenz erreicht ist.

Und das war's auch schon. Fertig!

Übriggebliebenes Pesto friere ich übrigens in einem Eiswürfelbehälter portionsweise ein. So habe ich immer welches auf Vorrat, wenn ich  mal zu faul zum Kochen bin es mal schnell gehen muss.





Donnerstag, 15. März 2018

{Alle lieben Pasta} Meatball-Sauce zu Nudeln (3 SP)

Unter dem Motto "Alle lieben Pasta" sammelt Clara von tastesherriff jeden Monat am 15ten leckere Pastarezepte. Und mit zweimonatiger Verspätung habe ich es jetzt auch endlich mitbekommen! In Sachen Blogparties oder Instagram-Challanges bin ich echt ein Spätzünder. Dabei behauptet mein Mann immer, ich würde viel zu viel an Handy und PC hängen... Naja, anderes Thema! Heute geht es schließlich nicht um meine Kompetenzen im digitalen Bereich, sondern um die am Herd.

Dass ich Nudeln sehr gerne mag, habe ich bestimmt schon das ein oder andere Mal erwähnt. Und es ist ja jetzt nicht so, dass es hier noch keine Pasta-Rezepte gibt. Aber bei "Alle lieben Pasta", also... da MUSS ich doch einfach mitmachen! Diesen Monat ist das Thema "Hack" und mein Beitrag dazu sind Spaghetti mit einer leckeren Meatball-Sauce. Man könnte auch einfach "Hackbällchen-Sauce" sagen, aber "Meatballs" kling doch viel weltmännischer, gell? "weltmännisch..., benutzt man das Wort heutzutage überaupt noch, oder bin ich da mal wieder hoffnungslos von gestern? Egal... ich schweife schon wieder ab! Zurück zur Pasta:

Ich habe also aus Hackfleisch (in diesem Fall selbst hergestelltes Geflügelhackfleisch* aus Hähnchenbrust, hier geht es ja auch um schlanke Ernährung) leckere kleine Hackbällchen gemacht und diese nach dem Anbraten in einer leckeren Sauce aus passierten Tomaten mit mediterranen Gewürzen gekocht. Grundlage für die Meatballs ist übrigens mein altbewährtes Rezept für Frikadellen, ich habe diese hier lediglich etwas mediterraner gewürzt. Zum Schluss noch mit etwas (fettreduziertem) Käse überbacken und fertig war eine richtig leckere Meatball-Pasta. Und nachdem diese sogar dem Sohnemann geschmeckt hat, darf sie in den Fundus für "Sachen, die das Kind auch isst" wandern.

* Wer fertiges Geflügelhackfleisch oder Hackfleisch von Rind/Schwein/Lamm verwendet, muss die Punkte dafür bitte entsprechend berechnen.

So, und hier kommt das Rezept:

Meatball-Pasta
(für 4 Portionen à 3 SP)

1 altbackenes Brötchen
100 ml lauwarme Milch 1,5 %
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
500 g Geflügelhackfleisch aus Hähnchenbrust
1 Ei
1 - 2 TL mittelscharfer Senf
Salz
Pfeffer
Oregano
Rosmarin 
500 ml passierte Tomaten
100 ml Tomatensaft
70 g fettreduzierter Reibekäse

Vom Brötchen die Rinde abreiben. Dann das Brötchen würfeln und in der Milch einweichen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. In einer Pfanne mit etwas Öl die Zwiebeln und den Knoblauch andünsten.

Das Geflügelhackfleisch mit der Zwiebelmischung, Ei, Senf und dem eingeweichten Brötchen in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin würzen und gut vermischen. Aus der Masse kleine Frikadellen formen (ich mache das immer mit einem Eis-Portionierer) und in der Pfanne scharf anbraten. Die passierten Tomaten und den Tomatensaft zugeben und ebenfalls mit Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin würzen.

Den Deckel auf die Pfanne geben und 15 Min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In dieser Zeit gibt auch das Fleisch Geschmack an die Sauce ab. Nach 15 Min. mit dem Käse bestreuen, Deckel wieder auf die Pfanne geben und ca. 5 Min. weiter köcheln lassen, bis der Käse geschmolzen ist.

Dazu passen sehr gut Nudeln oder auch Reis. Hierfür bitte die Punkte extra berechnen.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

{Unterwegs} Im Senckenberg-Museum

Als wir letztens nach Franken gefahren sind, haben wir einen Zwischenstopp in Frankfurt im Senckenberg-Museum eingelegt. Kennt Ihr das Museum? Ja? Dann könnt Ihr bestimmt meine Begeisterung nachempfinden. 

Das Senckenberg-Museum ist ein naturkundliches Museum und einfach ein Traum. Es gibt dort soooo viel zu sehen, dass ein paar Stunden oder auch ein Tag eigentlich nicht ausreichen. 

Schon ganz am Anfang begeistern die riesigen Dinosaurier-Skelette, wobei ich beeindruckter war als mein Sohn, was man an folgendem Dialog gut erkennen kann:

"Boah, guck mal, Schatz, wie riesig diese Skelette sind!"
"Oooh, Mamaaaa, das sind ja auch DINOSAURIER!"

Ist ja klar, was rede ich auch so blödes Zeug!

Es gibt jede Menge zu sehen, das kann man unmöglich alles wiedergeben - Ihr müsst einfach selbst hinfahren.

Es gibt u.a. eine umfangreiche Sammlung an Steinen (oder muss das Gesteine heißen?), die zeigen, wie viele verschiedene Steinarten es eigentlich so gibt. Und die sehen teilweise sogar richtig schön aus:

Wir haben einen halb ausgegrabenen Schädel und versteinertes Holz gesehen:





Besonders beeindruckend fanden wir übrigens die nachgebaute alte Apotheke mit diversen eingelegten Tieren, Organen und Gehirnen. Und ja, ich gebe zu, das muss man mögen...

Interessant war auch eine Lupe, mit der man eine in einem Bernstein eingeschlossene Mücke ganz groß sehen konnte. Und man konnte das sogar fotografieren:

So in Bernstein eingeschlossen sind mir Mücken auch am liebsten.

Ja, und dann war da noch diese mumifizierte Katze, die uns auch irgendwie fasziniert hat:

Das ist nur ein winzig kleiner Einblick in das Senckenberg-Museum, der auch noch sehr stark individuell beeinflusst ist. Natürlich gibt es auch weniger morbide Ecken, als eingelegte Gehirne und mumifizierte Katzen. Man lernt viel über die Natur und über Tiere und alles ist in einem fantastischen Rahmen ausgestellt.

Schaut Euch einfach auf der Internetseite des Museums um, und wenn die Euch gefällt, dann fahrt ruhig hin. Es ist wirklich super da!

Mittwoch, 18. Oktober 2017

{Rezept} Speckknödel-Suppe (6 SP)

Speckknödel-Suppe und Weight Watchers? Ja, das geht. Sogar ziemlich gut. Eigentlich muss man nur den Speck durch magere Schinkenwürfel ersetzen und schon hat man das Rezept "verschlankt", ohne dass es an Geschmack einbüßt.

In diesem Rezept kommt statt Brötchen Roggenmischbrot zum Einsatz, was das ganze noch etwas rustikaler macht. Es ist aber kein Problem, das Roggenmischbrot durch Brötchen zu ersetzen.

Und nach einer schönen Herbst- oder Winterwanderung schmeckt so eine Speckknödel-Suppe gleich nochmal so gut.

Speckknödel-Suppe
(für 6 Portionen à 6 SP)

300 g Roggenmischbrot
125 ml Milch 1,5 %, lauwarm
2 Zwiebeln
250 g Schinkenwürfel, mager
3 Eier
1 Bund Petersilie
1 EL Mehl
Salz
Pfeffer 
Gemüsebrühe

Die Brotwürfel mit der lauwarmen Milch, den Eiern, Salz und Pfeffer vermischen und ziehen lassen.
 
Die Zwiebel würfeln und zusammen mit den Schinkenwürfeln und mit der gehackten Petersilie in einer Pfanne anschwitzen und dann unter die Knödelmasse mischen.
 
Einen EL Mehl zur besseren Bindung hinzugeben. Falls der Teig zu nass ist, noch etwas Semmelbrösel dazugeben. Kein Mehl mehr, sonst werden die Knödel zu hart. 
 
Die Masse eine halbe Stunde stehen lassen und anschließend 12 Knödel daraus formen. Am Besten geht das mit nassen Händen.
 
In einem weiten Topf Salzwasser zum kochen bringen und dann die Temperatur etwas zurückdrehen, so dass das Wasser nicht zu sehr sprudelt. Die Knödel in das Wasser legen und ca. 10 Minuten kochen lassen. Danach ca. 3 Minuten richtig sprudelnd kochen lassen und anschließend vom Herd nehmen.

Die Knödel sind jetzt innen weich und fluffig und können in die Gemüsebrühe gegeben werden. 
 
Sie schmecken aber auch zusammen mit Sauerkraut sehr lecker. Außerdem kann man sie  auch super einfrieren.


Samstag, 14. Oktober 2017

{Rezept} Salbei-Hähnchen in Tomatensauce (0 SP)

Dieses Rezept fällt mal wieder in die Kategorie "super einfach", weil es echt nicht viel Arbeit macht. Trotzdem schmeckt es wirklich gut, der Salbei gibt hier einen schönen Geschmack. Auch mein Sohn mag dieses Rezept, weil die Salbei-Note dezent genug ist, dass es ihn nicht stört.

Dieses Gericht ist übrigens ein Sattmacher.

Salbei-Hähnchen in Tomatensauce
(für 4 Portionen à 0 SP)

600 g Hähnchenbrustfilet
500 g passierte Tomaten
3 - 4 Schalotten oder kleine Zwiebeln
6 große Blätter frischen Salbei
Salz
Pfeffer

Das Hähnchen in große Stücke schneiden, die Schalotten schälen und in Viertel schneiden. Jetzt die Hähnchenbrust in etwas Öl kräftig anbraten und mit den passierten Tomaten ablöschen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, die Zwiebel-Viertel und den Salbei dazugeben und auf kleiner Stufe 20 Minuten köcheln lassen.

Mit etwas frischem Salbei garniert servieren und schmecken lassen!

Dazu passen sehr gut Reis oder Nudeln.


Mittwoch, 11. Oktober 2017

{Rezept} Oriantalische Reispfanne mit Rindfleisch (10 SP)

Heute habe ich mal ein orientalisch angehauchtes Rezept. Ich bin ja immer wieder erstaunt, wie leicht man mit ein paar Gewürzen eine komplett andere Geschmacksrichtung hin bekommt. Hier verhelfen Ingwer, Kreuzkümmel und Nelken zu einer orientalischen Note. Zum Servieren gibt man noch etwas (kalten) Joghurt dazu, das rundet das Ganze noch ab.

Ich habe hier mageres Rindfleisch in sehr kleine Würfel geschnitten, aber man kann genauso gut mageres Rinderhack verwenden.

Orientalische Reispfanne mit Rindfleisch
(für 2 Portionen à 10 SP)

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (ca. 20 g)
250 g mageres Rindfleisch oder Rinderhack
100 g Basmatireis
Salz
Pfeffer
1/2 TL Kreuzkümmel
4 Gewürznelken
100 g TK-Erbsen
4 EL Joghurt 1,5 %
etwas Peterselie

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch klein schneiden. Fleisch in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne kräftig anbraten. Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch kurz mitbraten. 

Als nächstes den ungekochten Reis unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Nelken würzen. Mit Wasser ablöschen, aufkochen lassen und zugedeckt bei schwacher Hitze 10 bis 15 Min. garen.

Nach 15 Min. die Erbsen unterrühren und noch einmal aufkochen lassen.

Auf Tellern anrichten, einen Klecks Joghurt drauf geben und mit Petersiele bestreuen.

Lecker!